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9.
Rahja

Böses Erwachen

Am nächsten Morgen erwartet euch ein zünftiges Frühstück und eine, wie immer gut gelaunte, Wirtin. Die Stimmung kippt aber alsbald als euch auffällt dass die meisten von euch während der Nacht sämtliche goldenen Dukaten aus der Geldbörse entwendet wurden. Die Wirtin zeigt sich darüber schockiert und schlägt vor schnellstmöglich der Praiosgeweihten des Dorfes von dem Vorfall zu berichten denn weit könnte der Dieb hier so dicht bei der Wildnis bei Nacht nicht gekommen sein.


Ihr besprecht Euch in der Kornstubn und brecht dann, relativ zeitig, auf um die Praiosgeweihte Parionde zu treffen und ihr den Diebstahl eures Goldes anzuzeigen. Im Gespräch mit ihr erfahrt ihr, dass insgesamt noch drei andere Diebstähle in dem, sonst so friedlichen Dorf, bekannt geworden sind. Die geschädigten waren:

Parionde verrät Euch, auf Nachfrage nach ortsfremden Personen, dass ein &seltsamer Elf&, sowie die verschrobene Jägerin Jadwine in den Wäldern nahe das Dorfes leben.

Ettel Algerein

Ihr macht Euch auf deen Weg und sprecht zunächst mit dem Dorfkrämer Ettel, der Euch berichtet, dass im ein wertvoller goldener Siegelring gestohlen wurde. Den Ring bewahrte er, zumsammen mit einigen Schreibutensilen in einer Schatulle auf.

Familie Eichbusch

Als nächstes besucht ihr Familie Eichbusch in ihrem hof am Stadtrand. Vor der Tür trefft Ihr zwei Kinder, einen Jungen, sowie Lana, die Tochter der Eichbuschs. Avessandra schenkt den Kleinen zwei Kreuzer und schickt sie zu Ettel um sich etwas Süßes zu kaufen. Die Hausherrin Hamwiede empfängt Euch mit Tee und Kuchen und berichtet Euch, dass ein goldener Praiostalisman gestohlen wurde, der einst den Hausaltar zierte. Später kommt die kleine Lana noch dazu und berichtet dass sie vor ein paar Tagen &Onkel Robosch& gesehen hat wie er spät abends wie &Papa am Markttag& durchs dorf getorkelt ist.

Famile Hasenbrodt

Bei den Hasenbrodts schließlich trefft ihr auf der Weide die sehr volumniöse Travine Hasenbrodt, die Euch ins Haus zu ihrem Mann Binsbart schickt. Dort trefft ihr auch auf die leicht senile, aber abenteuerlustige Großmutter Josmene. Alles in allem erfahrt Ihr, dass den Hasenbrodts die einzige Golddukate gestohlen wurde, mit der sie eigentlich bei Ettel einen neuen Pflug anzahlen wollten.

Jadwine die Jägerin

Es dauert eine ganze Weile, bis ihr die Hütte der Jägerin findet. Dort angekommen ist sie sehr kurz angebunden, bittet Euch nicht einmal herein und weiß zu Euren Fragen kaum etwas zu sagen. Sie beschreibt euch jedoch, wo Ihr den Elfen finden könnt.

Der Elf Eilidiel

...ist ein einer der merkwürdigeren Vertreter seiner Art. Er kann wenig mit dem anfangen was ihr ihn fragt und setzt im Gespräch sehr eigene (und bisweilen nervige) Prioritäten. Immerhin hat er den Zwerg Robosch neulich im Wald schlafwandeln (?) gesehen und zeigt Euch die ungefähre Stelle. Dort lässt er Euch dann einfach stehen und geht seiner Wege.

Der alte Schmelzofen

Dort, wo Eilidiel Robosch gesehen hat findet ihr eine (recht alte) Fußspur, die Euch zu den Resten eines einfachen, offenbar improvisierten Schmelzofens führt. Dort wurde offenbar Gold geschmolzen, de Ofen danach aber zerstört. Bolgar, der, obwohl selbst ein Zwerg, nur rudimentäre Kenntnisse der Metallbearbeitung hat, nimmt an, dass der Ofen eher ein Versuch war, der der Hitze nicht Standgehalten hat.

Das Abgeben des Zehnt

Als ihr nach Altenbrück zurückkehrt ist dort der Praiosdienst schon um Gange. Praionde verschwindet um die Zehnttruhe zu holen und kommt kreidebleich zurück. Die Truhe, welche sie in Ihrem Wohnraum im Praiosschrein aufbewahrte ist verschwunden. Sie bittet Euch, bei der Wiederbeschaffung zu helfen.

Besuch beim Schmied

Nach einem, wie immer fürstlichen, Mittagessen geht Bolgar zur Schmiede und spricht mit Robosch. Dieser ist offensichtlich extrem übermüdet und unkonzentriert. kann Euch aber ansonsten wenig neues sagen. Bolgar gibt ihm ein Kraut, dass Eilidiel ihm gegen Schlaflossigkeit geschenkt hat. Robosch geht darauf sehr früh zu Bett und bittet Bolgar nur, hinter sich zuzumachen wenn er geht.

Bolgar untersucht die Schmiede, findet aber nichts hilfreiches.

Zu Einbruch der Dämmerung beschließt Ihr dem Zwerg zu observieren. Wirtin Gunelda steht Euch mal wieder, beinahe aufdringlich, mit Rat und tat zur Seite.

Kolja hält die Hintertür im Auge, während Avessandra und Innuendo auf dem Balkon der Kornstubn Stellung beziehen. Innuendo hört kurzeitig einen seltsamen Singsang, ohne ihn näher verorten zu können, behält dies aber für sich.

Kurz vor mitternacht taucht Robosch auch tatsächlich auf. Er schlafwandelt offenbar und taumelt Richtung Wald. Innuendo durchsucht noch schnell das Hinterzimmer der Schmiede, während der Rest von euch dem Zwerg folgt.
Robosch läuft etwa eine Stunde geräschvoll durch den Wald um dann auf einer Lichtung einzuschlafen. Außer ein paar Ratten hinter dem Baum an dem er lehnt fällt Euch dort zunächst nichts auf.
Erst als er etwa zwei Stunden später wieder aufsteht und zurück ins Dorf schlafwandelt entdeckt Kolja eine Art Trampelpfad, der vom Dorf aus nach Norden zu führen scheint. Ihr entscheidt Euch aber diesem erst bei Tageslicht zu folgen.
Zurück in der Kornstubn fallt ihr (immernoch leicht verkatert) in eure Betten.

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